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Demokratische Republik Kongo

Beschreibung:

Die Demokratische Republik Kongo ist mit 2.345.000 Quadratkilometern das drittgrößte Land Afrikas - siebenmal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.

Ehemalige belgische Kolonie, reich an Bodenschätzen, Regenwäldern, Wasserkraft und Ackerland.

Mehr als 50 Millionen Einwohner, die zu den ärmsten der Welt zählen, da das Land unter dem Regime von Mobuto Sese Seko (1965 - 1997) ausgeplündert wurde. 1991 benannte er den "Kongo" in "Zaire" um. Jahrelange Stammesfehden charakterisieren seine Regierungszeit.

Entstehung des "neuen" Staates:

Ende Mai 1997 flüchtete der Staatschef nach heftigen Kämpfen der Regierungstruppen gegen Rebellen. Der Rebellenführer Laurent Kabila zog am 20. Mai in die Hauptstadt Kinshasa ein, ernannte sich selbst zum Präsidenten und rief die "Demokratische Republik Kongo" aus. Damit wurde zunächst einmal der Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Stämmen beendet, und dies war gleichzeitig das Ende des Staates Zaire. Freie Parlamentswahlen in Kongo sollte es allerdings erst 1999 geben. Jedoch - die Hoffnung trog, dass damit Frieden im Kongo einkehrt. Schon 1998 kam es im Kongo erneut zu bewaffneten Auseinandersetzungen.

2001 wurde Laurent Kabila ermordet, sein Sohn Joseph trat die Nachfolge an.


Quellen:

Südwest Presse/Haller Tagblatt vom 97-05-20, 21, 22, 25, 26, 98-08-05, 04-06-12



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Stand: 2004-07-17/19-06-16
Bearbeiter: Jürgen Gierich
Grafik: "Unsere Erde" von Rudas & Karig (Verlag Markt & Technik)
Datei: kongodr/kongo-la.htm