Konfliktland Afghanistan

Afghanistan, das Land zwischen Iran, Pakistan, Tadschikistan und Turkmenistan, liegt im Einflussgebiet der Araber im Süden und Russlands im Norden.
Afghanistan ist Spielball regionaler und internationaler Interessen, die in einer krisengeschüttelten Region ausgetragen werden.
Dies ist die Übersichtsseite zu den Konflikten, die in Afghanistan ausgetragen wurden und werden.
 
Afghanistan-Karte

Historischer Hintergrund:

Afghanistan als Staat gibt es erst seit 1747. Vorher beherrschten Jahrhunderte lang das frühere Persien, nun Iran, und Indien, der Nachbar Pakistans, das Land, das vor allem von islamischen Stämmen - Paschtunen, Tadschiken, Hazara, Usbeken - bewohnt wurde.

1747 wurde Ahmed Khan Durranis zum Schah ausgerufen, und Afghanistan wurde eine selbstständige Monarchie.

Die Ursachen der Konflikte sind vielfältig und liegen sehr weit zurück. Seit der Kolonialzeit werden hier Stellvertreterkriege geführt, mit offener und verdeckter Einmischung der unterschiedlichsten Parteien. Sowohl Länder wie Pakistan, Iran, Tadschikistan und andere umliegende Nationen, als auch internationale Großmächte wie die USA und Russland bzw. die ehemalige Sowjetunion haben hier durch wechselnde Unterstützung verschiedener Gruppierungen ein Durcheinander ohnegleichen geschaffen. Die wechselnde Vertretung wirtschaftlicher und politischer Interessen sind heute meistens verdeckt, was dazu führt, dass es danach aussieht, als ob jede Gruppierung nur ihre eigenen Interessen vertritt.


Konflikte:

Zeitraum Beschreibung  
seit 1979 Bürgerkrieg  

2001 - 2014

Krieg gegen den Terror: USA und NATO gegen Afghanistan  
ab 2014 Kein Frieden in Afghanistan  

Quellen:

Dingemann: Krisenherde der Welt. Braunschweig: Westermann 1996

 



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Stand: 15-10-04 (piwik id=3)
Letzter Bearbeiter: Jürgen Gierich
Grafik: "Unsere Erde" von Rudas & Karig (Verlag Markt & Technik)
Datei: afghanis/afghanistan-main.htm
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